Diese Lebensmittel sind giftig für deinen Hund

Geschrieben von Vivian

Die Situation kennt wohl jede:r Hundebesitzer:in: Essensreste oder Lebensmittel, die beim Kochen runtergefallen sind. Anstatt sie wegzuschmeißen, kann sie doch auch der Hund eben schnell auflecken. Auch wenn sich dein Liebling sicherlich darüber freuen würde, solltest du dir vorab immer die Frage stelle: Könnte das für meinen Hund giftig sein?

 

Wir haben am Ende des Beitrags eine kleine Liste beigefügt auf der ihr alle giftigen Lebensmittel für Hunde findet – zum Herunterladen und an den Kühlschrank pinnen. 

Giftige Lebensmittel

Nicht alle Lebensmittel die für uns gesund sind, sind auch für unsere Vierbeiner gesund. Einige können sogar giftig und tödlich sein. Viele Substanzen sind für uns komplett unschädlich, können aber vom Tierkörper nicht abgebaut oder verstoffwechselt werden. Schäden treten allerdings meist erst nach großen und regelmäßigen Mengen auf. Bei einigen Lebensmitteln reicht allerdings eine kleine Menge, um Vergiftungserscheinungen hervorzurufen.

Welche Lebensmittel sind denn nun giftig für Hunde?

Die Liste der giftigen Lebensmittel für Hunde ist sehr überschaubar. Einige Dinge, wie beispielsweise Alkohol, sollte selbstverständlich sein. Bei anderen ist es vielleicht nicht so offensichtlich.

Knoblauch & Zwiebeln

Knoblauch und Zwiebeln sind in gewissen Mengen giftig. Sie enthalten Sulfide, die die roten Blutkörperchen zerstören und eine Blutarmut hervorrufen können. Hierbei ist es egal, in welcher Art und Weise sie gefüttert werden, sie sind in allen Formen (gebraten, gekocht, roh etc.) schädlich und sollten daher nicht in den Hundenapf gelangen.

Nachtschattengewächse

Zu den Nachtschattengewächsen zählen:

  • Kartoffeln
  • Tomaten
  • Aubergine
  • Paprika
  • Pfeffer (außer schwarzer)
  • Chillies
  • Goji-Beeren
  • Andenbeeren
  • Birnenmelonen

Sie enthalten den Giftstoff Solanin, dass sich vor allem in der Schale und an grünen Stellen aufhält. Verfüttere Kartoffeln daher lieber nur gekocht und ohne Schale.

Obstkerne

Die Kerne von einigen Früchten, wie Pflaumen, Aprikosen, Kirschen enthalten Cyanid – dieser Stoff wird im Magen zu Blausäure umgewandelt. Nach einer zu großen Menge, können Vergiftungssymptome auftreten. Zu große Kerne können außerdem zu Verstopfungen führen. Entferne vorsichtshalber alle Kerne, bevor das Obst im Napf deines Hundes landet.

Avocado

Das Fruchtfleisch der Avocado ist für Hunde unverträglich und beim Verschlucken des Kerns besteht akute Erstickungsgefahr. Einige Avocados enthalten außerdem den Wirkstoff Persin. Dieser kann den Herzmuskel schädigen und sogar zum Tod führen.

Rohe Hülsenfrüchte

Hülsenfrüchte wie z.B. Bohnen und Kichererbsen, sollten weder von Menschen noch von Tieren roh verzehrt werden. In diesen befindet sich das Gift Phasin. Ein Zucker bindendes Eiweiß, das in großen Mengen tödlich sein kann.

Rosinen und Weintrauben

Rosinen und Weintrauben enthalten eine Substanz, die die Kalziumwerte im Blut erhöht, was zu steigenden Nierenwerten führen kann. Bei einem schlechten Gesundheitszustand oder kleinen Rassen, können schon kleine Mengen Vergiftungserscheinungen hervorrufen.

Rohes Schweinefleisch

Rohes Schweinefleisch, kann das „Aujeszky-Virus“ übertragen. Für den Menschen ist das ungefährlich, bei Hunden führt es jedoch zum Tod. Deutschland gilt zwar als „Aujeszky“ frei, du solltest allerdings trotzdem auf die Fütterung von rohem Schweinefleisch verzichten. Die Erreger werden jedoch ab 60°C getötet.

Schokolade & Kakao

Schokolade und Kakao enthalten Theobromin. Diese Substanz wird von Hunden nur schwer verdaut und kann vom Körper nur langsam abgebaut werden. Je höher der Kakaoanteil, desto höher der Theobromin Gehalt. Weiße Schokolade hat nur einen sehr geringen Anteil, Zartbitter deutlich mehr und Kakaopulver hat den höchsten Anteil. 

Wir haben dir hier eine kleine Liste zusammengestellt, die du herunterladen und ausdrucken kannst. So hast du immer im Blick, welche Lebensmittel giftig sind.

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