Hund im Auto

Geschrieben von Vivian

Ein Hund im Auto ist schon längst keine Seltenheit mehr und gehört bei vielen zum Alltag dazu. Es gibt viele Möglichkeiten den Hund sicher im Auto transportieren. Welche das sind, stellen wir euch im folgenden Artikel genauer vor.

Hund im Auto: Gesetzeslage


Hunde gelten im Auto als Ladung und müssen daher ausreichend gesichert werden, um Beifahrer und Fahrer im Falle eines Unfalls zu schützen. Nicht richtig transportierte Hunde stellen ein erhebliches Verletzungsrisiko für Halter:innen und Vierbeiner da. Ist dein Haustier nicht richtig gesichert, kann ein Bußgeld zwischen 35€ und 75€ fällig werden. Bei einer Gefährdung der Mitfahrenden oder anderen Straßenverkehrsteilnehmenden gibt es zusätzlich noch einen Punkt in Flensburg. Laut einer Umfrage von Autoscout24 (Quelle: ADAC) hat mehr als jede(r) dritte Autobesitzer:in regelmäßig einen Hund dabei. Allerdings sichert fast jede(r) fünfte das Tier nicht richtig. 

Sollte es zu einem Unfall kommen, kann ein verängstigtes oder geschocktes Tier, welches sich im Innenraum des Auto frei bewegt, für Ersthelfende und Rettungskräfte gefährlich werden. Bring die Transportbox auf dem Rücksitz, im Fußraum oder Kofferraum unter. Niemals auf dem Beifahrersitz! Die Ablenkungsgefahr ist zu hoch. 

Hund im Auto: Transportmöglichkeiten

Heutzutage gibt es eine Vielzahl an Transportmöglichkeiten für Hunde im Auto. Von Transportboxen aus allen möglichen Materialien, bis hin zu Autositzen, Sicherheitsgeschirren oder Rücksitzbarrieren. Die Methode, die für dich und deinen Vierbeiner am besten geeignet ist, richtet sich vor allem nach der Größe des Hundes und des Autos.

Hundetransportboxen aus Kunststoff

Die Hundetransportboxen aus Kunststoff werden im Fuß-oder Kofferraum verstaut. Im Kofferraum ist allerdings eine zusätzliche Sicherung erforderlich, weil die Boxen sonst umkippen oder durchs Auto schleudern könnten.

Sicherungsröhre für die Rückbank

Die Sicherungsröhren für die Rückbank werden mit Gurten befestigt. Laut einer Studie des ADACs sind diese bei einem Ausweich- oder Bremsmanöver absolut ungeeignet, da in der Röhre keine zusätzliche Sicherungsmöglichkeit für den Hund vorhanden ist. 

Softtaschen

Softtaschen, die mit dem Isofix-System befestigt werden können und richtig eingebaut werden, sind eine sichere Möglichkeit den Hund zu transportieren. Hundekörbchen, die mit einem Anschnallgurt auf dem Rücksitz befestigt werden, sind vor allem für kleine Hunde eine gute Alternative. 

Rücksitzbarriere

Die Rücksitzbarrieren verhindern das nach vorne schleudern das Hundes. Das Tier kann jedoch weiterhin gegen die Türverkleidung prallen und sich verletzen. Der Vierbeiner benötigt daher immer eine zusätzliche Sicherung! Gleiches gilt für Autoschondecken. Diese schützen zwar das Auto vor Schmutz und Dreck, allerdings schützen sie nicht deinen Hund bei einem Unfall. Auch hier muss er wieder zusätzlich gesichert werden. 

Trenngitter

Trenngitter schützen zwar die Mitfahrenden, allerdings nicht das Tier. Hier solltet ihr zusätzlich noch mit einer Box oder einem Anschnallsystem arbeiten.

Gitterboxen

Gitterboxen sind eine sehr sichere Alternative. Außerdem kann man sie jederzeit herausnehmen, wenn der Kofferraum anderweitig genutzt werden soll. Das Größenverhältnis zwischen Box und Hund sollte aber in jedem Fall passen. Ist die Box zu groß, ist die Verletzungsgefahr bei einem Unfall höher. Ist die Box zu klein, kann dein Hund sich nicht hinlegen und entspannen. 

Auto-Brustgeschirre

Auto-Geschirre für Hunde sollten, sofern dieser nicht in einer Box ist, immer selbstverständlich sein! Greift am besten auf ein TÜV oder crash test geprüftes zurück. 

Jeder/jede HundebesitzerIn muss für sich selbst entscheiden, welche Transportmöglichkeiten für sie am sichersten und am besten für den Alltag geeignet ist. In Tierfachgeschäften könnt ihr euch beraten lassen und vor Ort ausprobieren.

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