Mein Hund lässt sich nicht bürsten – Tipps und Tricks für die Fellpflege

Zuletzt aktualisiert am: 18.03.2025

Dein Hund lässt sich nicht Bürsten? Die tägliche Fellpflege kann eine Herausforderung sein, wenn Dein Hund schon beim Anblick der Bürste das Weite sucht. Mit der richtigen Technik, der passenden Bürste und etwas Geduld ist die Fellpflege jedoch auch bei ängstlichen und unruhigen Hunden möglich.

Den Hund als Welpe ans Bürsten gewöhnen

Der ideale Zeitpunkt, um einen Hund an die Fellpflege zu gewöhnen, ist das Welpenalter. Welpen sind neugierig und meist noch unvoreingenommen gegenüber der Bürste. Dennoch müssen sie erst lernen, während der Pflege ruhig zu bleiben.

💡 Tipp: Verwende eine Leberwursttube oder eine Schleckmatte als Ablenkung, um das Stillhalten zu erleichtern. Kurze, positive Fellpflege-Einheiten sorgen dafür, dass der Welpe die Fellpflege als angenehm empfindet.

Hund lässt sich nicht bürsten - Warum?

Es gibt verschiedene Gründe, warum ein Hund sich nicht bürsten lässt:

Schlechte Erfahrungen: Unangenehme Erfahrung mit einer ungeeigneten Bürste oder ungeduldigen Menschen können dazu führen, dass das Bürsten negativ verknüpft wird.

Schmerzen: Verfilzungen im Fell oder orthopädische Probleme können Schmerzen verursachen, weshalb sich Dein Hund gegen das Bürsten wehrt. Solltest du vermuten, dass dein Hund Schmerzen hat, solltest du einen Tierarzt aufzusuchen und deinen Hund gesundheitlich durchchecken lassen.

Aber was, wenn dein Hund das Bürsten nun schon negativ verknüpft hat?

Keine Sorge: Hunde lernen ein Leben lang. Mit den richtigen Methoden, einer geeigneten Bürste und etwas Geduld gewöhnen sich die meisten Hunde schnell an die Fellpflege.

Hund lässt sich nicht Bürsten - Die richtige Bürste macht den Unterschied

Die Wahl der passenden Bürste kann entscheidend sein, um Deinem Hund die Fellpflege so angenehm wie möglich zu gestalten. Wenn dein Hund sich bisher nicht bürsten lässt und die Bürste schon negativ verknüpft hat, lohnt es sich, das Training noch einmal von vorn zu beginnen. Verwende dafür eine neue, besonders sanfte Bürste.

Sanfte Bürsten mit abgerundeten Pins – verhindern unangenehme Kratzer auf der Haut.

Unsere Empfehlung: BluePet Doppeldecker

Doppelseitige Hundebürste mit Borsten und abgerundeten Pins

€ 14,90

In den Einkaufswagen +

Kamm mit beweglichen und rotierenden Zinken – passt sich dem Körper an, schont die Haut und entwirrt Knötchen sanft, anstatt daran zu ziehen.

BluePet Zauberkamm

Unsere Empfehlung: BluePet Zauberkamm

Kamm mit rotierenden Zinken für Langhaar

€ 15,90

In den Einkaufswagen +

✔ Gummistriegel mit Massageeffekt – helfen, den Hund ans Bürsten zu gewöhnen und machen die Fellpflege angenehmer.

Unsere Empfehlung: BluePet Fellfein Soft

Sanfter Gummistriegel mit Massage-Effekt

€ 9,90

In den Einkaufswagen +

Entfilzer & Entfilzungssprays – für hartnäckige Knoten und Verfilzungen.

BluePet Fellspray zum Entfilzen

Unsere Empfehlung: BluePet Fellspray

Entfilzungsspray für Langhaar

€ 15,99

In den Einkaufswagen + 

Wie gestaltest Du die Fellpflege angenehm?

Damit Dein Hund das Bürsten entspannt akzeptiert, kannst Du folgende Tricks anwenden:

Leckerlis als positive Verstärkung – Belohne Deinen Hund für ruhiges Verhalten.

Schleckmatte zur Ablenkung – Lecken beruhigt und hilft deinem Hund dabei, stillzuhalten.

Gewöhnung an die Bürste – Starte damit, die Rückseite der Bürste sanft über das Fell zu streichen und belohne Deinen Hund sofort für ruhiges Verhalten.

Erhöhter Standort – Ein kleiner Tisch mit rutschfester Unterlage kann helfen, dem Hund mehr Sicherheit zu geben und vermeidet, dass er sich eingeengt fühlt.

Ruhe bewahren – Hunde spiegeln unsere Emotionen. Strahle Gelassenheit aus, bewege Dich ruhig und selbstsicher.

Kleine Trainingseinheiten – Starte die Fellpflege mit kurzen Einheiten und steigere die Dauer langsam. Sobald Dein Hund entspannter ist, kannst Du längere oder gezieltere Bürsteinheiten einführen.

Hund lässt sich nicht bürsten: Wann solltest Du professionelle Hilfe suchen?

Wenn Dein Hund bereits starke Verfilzungen hat, die sich alleine nicht lösen lassen, lohnt sich ein Besuch beim Hundefriseur. Dies ist insbesondere dann ratsam, wenn die Verfilzungen dem Hund Schmerzen bereiten oder seine Haut irritieren. Der Profi kann das Fell Deines Hundes in einen pflegeleichten Zustand bringen und Dir weitere Tipps für die richtige Pflege zuhause geben.

Mit Geduld, der richtigen Technik und den passenden Bürsten kann auch ein bürstenscheuer Hund lernen, die Fellpflege zu akzeptieren. 

 

Zurück zum Blog